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Schonende Operation der Nasennebenhöhlen

Die funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenoperation (FESS) ist ein schonendes minimalinvasives Operationsverfahren, mit dem chronische Nasennebenhöhlenentzündungen behandelt werden können.

Eine chronische Nasennebenhöhlen­entzündung (Sinusitis) kann zu der Schwächung des Immunsystems, einer verminderten Nasenatmung – unter anderem durch die Bildung von Polypen (gutartiger Schleimhaut­vermehrung) – und weiteren Erkrankungen der oberen Atemwege, zum Beispiel chronische Bronchitis (Etagenwechsel), führen. Eine medikamentöse Behandlung ist oft nicht erfolgreich, vor allem, wenn eine schief stehende Nasenscheidewand oder andere anatomische Besonderheiten die Erkrankung hervorgerufen haben. Daher kann eine Operation notwendig sein, um die Entzündung zum Abklingen zu bringen.

FESS: entzündete Schleimhaut minimalinvasiv entfernen

Bei der FESS werden diese Engstellen im Nasenraum erweitert und teilweise die entzündlich veränderte Schleimhaut in den Nebenhöhlen, die zu den Blockaden führt, entfernt. Der Eingriff erfolgt endoskopisch, also mit einer kleinen Optik (Schlüssellochchirurgie) und sehr kleinen Operationsinstrumenten über das Naseninnere. So bleiben später keine sichtbaren Narben zurück. Nach einer FESS kommt es in der Regel zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden. Häufig heilt die Entzündung in den Nasennebenhöhlen sogar vollständig aus.

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Schwerpunkt endoskopische Operationen

Ich verfüge über viel Erfahrung in dieser Therapieform, da ich bereits während meiner Ausbildung zum Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde meinen Schwerpunkt auf endoskopische Operationen der Nasennebenhöhlen und die funktionelle und ästhetische Nasenchirurgie gelegt habe. Operationen führe ich sowohl in der privaten Hohenzollernklinik in Münster als auch und in der Medical One Klinik in Hamburg durch. Vor dem Eingriff berate ich Sie gerne und kläre Sie über individuelle Möglichkeiten und Risiken auf.


Wie läuft die FESS in Hamburg und Münster ab?

Bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung sind die Verbindungen zwischen den Nebenhöhlen und der Nasenhaupthöhle blockiert. Anhand eines angefertigten Computertomogramms der Nasennebenhöhlen, das wir zusammen am Bildschirm in meiner Praxis betrachten und besprechen können, ist sie sehr gut im Einzelfall darstellbar. Während der FESS werden diese natürlichen Gänge erweitert beziehungsweise wieder geöffnet. Eventuell vorhandene Polypen und die entzündlich veränderte Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen werden entfernt. Gesundes Gewebe bleibt so weitgehend unbeschädigt bestehen und es entstehen vergleichsweise zu konventionellen Operationstechniken weniger Narben.


Selbstauflösende Nähte

Nach dem Eingriff setze ich gelegentlich sogenannte Shikani-Stents (Platzhalter) aus Silikon in die vergrößerten Öffnungen der Nasennebenhöhlen ein, die in der Regel nach 7-14 Tagen entfernt werden können und der Narbenbildung vorbeugen. Sollte zusätzlich die Nasenscheidewand korrigiert werden müssen, was nicht immer der Fall ist, werden zur Vermeidung von Blutergüssen zwischen der Nasenscheidewand und der aufliegenden Schleimhaut sogenannte Matratzennähte gesetzt, durch die die Schleimhaut auf den Knorpel „gesteppt“ wird. Diese Nähte sind selbstauflösend und müssen hinterher nicht entfernt werden.

Gelegentlich werden hier auch Splints mit Atemröhrchen eingesetzt und nach 3-4 Tagen entfernt – in den meisten Fällen ist dies jedoch nicht notwendig.


Nur wenige Nachsorgetermine notwendig

Aufgrund der Operationsart sind bei der FESS nur wenige Nachsorgetermine im Vergleich zur konventionellen Operationstechnik notwendig. Der Bereich der frischen Wunde wird dabei ausgelassen und stattdessen nur das Naseninnere gereinigt.